
Unser Logo

Das Logo zu unserem Lager ist eine leichte Abwandlung einer Haithabu-Münze aus dem Jahr 825, die in verschiedenen Prägungen belegt ist. Die Runenschrift „Buchstaben“ haben wir dem Skarthi-Stein aus dem 10 Jhd. bei Rendsburg entnommen – jüngeres Futhark. Das ältere Futhark wird als Runenschrift oft verwendet, passt jedoch nicht in die Wikingerzeit.

Hier seht Ihr eine Replik der Münze. Abgewandelt haben wir die Ohren am Kopf oben, die Schnörkel unten haben wir weggelassen.
Wir lieben es, unser Lager einzurichten.
Willkommen in unserer selbst gestalteten Kulisse, in der wir Geschichte lebendig werden lassen. Begebt Euch mit uns auf eine Zeitreise.


Unsere gemütliche Pärchen-Bank aus Eichenholz ist zusammengesteckt und mit den Schaffellen nicht nur bequem, sondern auch ein Hingucker. Slaco hat die Bank gebaut.
Ob die Wikinger solche Steckmöbel verwendet haben, ist uns nicht bekannt. Für den Transport für die Märkte ist das modulare System für uns jedoch mehr als praktisch.
Was noch fehlt ist ein Esstisch, weil das Tischen doch etwas klein ist.

Unsere Kochstelle besteht aus einem Dreibein aus Hasel-Stangen. Diese werden durch einen Schmiedering zusammengehalten. An einer Kette hängt der Gulasch-Topf aus schwarzer Emaille (innen und außen) über der transportablen Feuerschale. Den Holzdeckel hat Christoph selbst gebaut.

Unser Holzgeschirr und die Hornlöffelchen haben wir hier ausgebreitet. Wir ölen es nach jedem Markt gut ein.

Das getöpferte Geschirr wird beim Lagern zwischen der Kleidung bruchsicher transportiert. Wir haben es bei Ton-Kann-Leben, Etsy, erstanden.
Das Besteck ist in Anlehnung an einen Haithabu-Fund gefertigt. Die Form der Messerschneide ist Fund getreu. Die „Gabel“ war im Original eher einer große Fleischgabel. Die Horngriffe sind frei erfunden und gefallen uns einfach.

Unser Krug ist an warmen Tagen immer gut mit Wasser gefüllt. Als Insektenschutz dient ein Leinentuch, das mit Gewichten beschwert ist.

Ebenfalls zum Kochequipment zählt unsere schöne Holzmolle, in der wir Gemüse und Obst lagern, das Scheidebrett (ein Hochzeitsgeschenk) und unser Rabenmesser, das wir in Ribe erworben haben.

Für den Abwasch haben wir einen kleinen Saunabottich Zweck entfremdet. Es gehört eine durchsichtige Plastikschüssel hinein, die wir auf Märkten im Zelt verbergen und für die Hygiene nur zum Abwaschen herausholen.
Nicht im Bild: Unsere neue Geschirrspülbürste mit Holzgriff.

Unser Geschirr-Regal Marke Eigenbau ist vielleicht keine Schönheit, dafür selten und funktional. Uns ist besonders das leichte Fichtenholz wichtig, weil die Zuladung in unserem Camper Grenzen setzt und wir unser Verlobungs- und Hochzeitsauto nicht unnötig strapazieren wollen.

Die Korbtruhe ist noch von Schwiegereltern und in unseren Fundus übergegangen. Wir lagern darin unsere nicht zu kühlenden Vorräte und in einem hineingestellten, von außen nicht sichtbaren Wäschekorb aus Plastik unsere Kleider, Überkleider und Tuniken. Zwischen dieser Wäsche transportieren wir unser getöpfertes Geschirr.

Als Handwerker auf Reisen, die auch mal mit kleinem Gepäck auf Märkten unterwegs sind, haben wir diese kleine Kiepe unseren „Korbrucksack“ immer dabei. Zwei wärmende Gugel und eine Trinkflasche sind darin gut verstaubar.

Die große Korbkiepe trägt Christoph. Sie kam vor der kleinen Kiepe zu uns und dient im Lager als zusätzlicher Stauraum. die kleine Kiepe ist tatsächlich praktischer für unterwegs.

Die Knochenschnitzerreien von Christoph präsentiert er an diesem Geweih. Es handelt sich um Nadeldosen und Anhänger. Es sind wenige Liebhaberstücke. Wir betreiben unser Handwerk zum Zeitvertreib und sind keine Händler.

Unsere Hautlaternen hat Christoph gebaut, ich habe sie im Borre- und im Jellingstil bemalt. Das grün-braune Ornament entspricht dem bekannten Jelling-Becher aus dem späten 10 Jahrhundert, der Becher wird König Gorm zugeordnet, dem Vater von Harald Blauzahn. Das gelb-braune Motiv, angelehnt an Funde, stammt aus dem Borrestil, links ein „Greiftier“ und rechts eine Art Pferde-Tier.

Unser Hnefatafl-Spiel hat Christoph selbst gebaut. Das Strategiespiel erinnert an Schach. Die Steine werden gezogen wie die Türme im Schachspiel. Weiß verfolgt das Ziel, den König in der Mitte in eine der Ecken in Sicherheit zu bringen. Schwarz will den König bzw. zuvor die weißen Krieger umzingeln und daran hindern, das Exil zu erreichen. Auf der Rückseite befindet sich ein ebenfalls sehr altes Brettspiel: Mühle. Funde für das Hnefatafl-Spiel haben wir im Museum in der Trelleborg (DK), im Schiffsmuseum Roskilde und im Schiffsgrab Ladby gesehen.
Reich verziertes Hnefatafl-Spiel wie es im Schiffsmuseum Roskilde ausgestellt ist.

