Christoph experimentiert mit Geweihstücken und kleineren Knochen. Er sägt mit einer selbstgebauten Säge Stücke zu, aus denen zum Beispiel kleine Nadeldosen oder Anhänger werden können. Er feilt, bohrt und schwärzt dann die Rillen und Muster mit einer Mischung aus Bienenwachs und Holzkohle.
Als Inspiration für seine Handwerksdarstellung dient unter anderem eine Werkzeugkiste nach Fund auf Gotland (Schweden), die sogenannte Mastermyr-Truhe.



Eine Ruderkiste entsteht
Um meine Werkzeuge und das Material bequem transportieren zu können habe ich entschlossen mir eine Ruderkiste zu bauen. Die Kiste ist frei rekonstruiert und keine Replik eines Fundes. Sie ist allerdings von den diversen, gefunden Kisten aus z.B. Haithabu und Gotland inspiriert.



Neben dem Transport der Werkzeuge und des Materials hat die Kiste noch einige weitere Funktionen. Sie dient während der Arbeiten an den Geweih- und Knochenstücken als kleine Werkbank auf der ich meinen Arbeitsblock abstellen kann. Außerdem ist Sie eine tolle Sitzbank für Besucher im Lager.

Heute habe ich das kalte Wetter genutzt und meine erste Knochenflöte gebaut. Es ist eine 2-Loch Flöte aus Schafsknochen. Sie kann 3 Töne spielen.
Die Verzierungen sind mit schwarzem Bienenwachs gefärbt.

